Postdienste

Partner NordBrief

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Kurz vor Weihnachten 2019 waren wir zum zweiten Mal zu Gast bei dem Kieler Oberbürgermeister Dr. Kämpfer.

Unser Thema war die anstehende Ausschreibung zu den Wahlbenachrichtigungen zur Bundestagswahl.

Die Stadt Kiel hatte sich für die Firma NordBrief bei der Europa-Wahl entschieden. Das war nicht das erste Mal, dass der günstigere Preis entschied.

Mit dem Gespräch wollten wir die lukrativen städtischen Aufträge zur Post zurückholen.

Wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht!

Rechnung ohne den Wirt gemacht ver.di Kiel-Plön Rechnung ohne den Wirt gemacht

Arbeitsbedingungen? Schietegal!

Die Stadt Kiel hat wieder NordBrief den Vorzug gegeben.

Das Argument soll diesmal sein, dass die Tochter der Kieler Nachrichten über ein Tracking-Verfahren verfügt. Die Post jedoch nicht.

Ehrlicher wäre es vom SPD-Stadtoberhaupt und seinem Kämmerer gewesen, wenn sie gesagt hätten:

"Geiz ist geil. Die Arbeitsbedingungen bei NordBrief sind uns schietegal."

Bessere Sendungsverfolgung durch die Blauen ver.di Kiel-Plön Bessere Sendungsverfolgung durch die Blauen

Wir empfinden diese Entscheidung als skandalös.

Lars-Uwe Rieck, unser ver.di Fachbereichsleiter, hatte im ersten Gespräch im Sommer 2019 eindrucksvoll die Lohn- und Arbeitsbedingungen beim Billig-Konkurrenten beschrieben.

Wir haben dem OB nun einen Brief geschrieben.

Es wird von unserer Seite kein drittes Gespräch mehr geben. Das Verhalten der Stadt Kiel steht für zu viel heiße Luft und keine Verlässlichkeit.

Postler*innen werden wählen gehen. Was spricht für die Partei unter dessen Flagge Dr. Kämpfer segelt?

"Würde hat ihren Wert und Arbeit ihren Preis. Über eine soziale Vergabepolitik könnte sich die Stadt Kiel für die Zahlung fairer Tariflöhne einsetzen und damit gegen Lohndumping politisch positionieren."
Brief an Dr. Kämpfer