Gesundheit

Warnstreik an der Servicegesellschaft des Städtischen Krankenhauses …

Warnstreik an der Servicegesellschaft des Städtischen Krankenhauses Kiel

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) ruft die Beschäftigten der Servicegesellschaft GmbH am Städtisches Krankenhaus Kiel, Metzstraße (am städtischen Krankenhaus) am 20. Mai 2021 von 05:00 Uhr bis 21:30 Uhr in einen Warnstreik. (Da wir vom Arbeitgeber ein Betretungsverbot für den Haupteingang in der Chemnitzstraße erhalten haben)

Ab 10:00 Uhr startet eine Demonstration zum Rathaus, dort wird die Übergabe eines offenen Briefs mit circa 900 Unterschriften an Stadtpräsident Herrn Tovar zur Unterstützung der Forderung TVöD stattfinden.

Eine Notdienstvereinbarung ist mit dem Arbeitgeber vereinbart. Leistungen der Servicegesellschaft werden in dieser Zeit nur eingeschränkt oder gar nicht erbracht.

„Der Warnstreik ist notwendig, um endlich Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen zu bringen und die Blockadehaltung des Arbeitgebers zu durchbrechen. Es ist ein Unding, dass Beschäftigte, die während der Corona-Pandemie den Laden am Laufen gehalten haben, nun streiken müssen, um ihre berechtigten Lohnforderungen durchzusetzen. Beschäftigte der Service-GmbH erbringen eine wichtige Leistung im Krankenhausbetrieb - ohne sie könnte kein Krankenhaus erfolgreich arbeiten. Die Beschäftigten sind sehr entschlossen ihre Forderungen auch mit einem Arbeitskampf durchzusetzen“, sagte Steffen Kühhirt, ver.di-Verhandlungsführer.

Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten der Servicegesellschaft das Ende der „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ beim Städtischen Krankenhaus Kiel, also die Tarifbindung des TVÖD auch für die Servicegesellschaft.

„Wir möchten noch einmal an die Adresse des Arbeitgebers senden, dass Sanktionen oder Maßregelungen gegenüber Streikenden verboten sind. Wir werden das nicht hinnehmen und bei entsprechenden Vorfällen dagegen juristisch vorgehen. Es ist ein rechtmäßiger Streik für berechtigte Forderungen“, sagte Kühhirt weiter.