Bund und Länder

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ver.di-Bezirk Kiel-Plön ruft in der Tarifrunde der Länder am 25. November 2021 zum Streik auf

In der Tarif- und Besoldungsrunde der Länder warten die Beschäftigten auch nach der zweiten Verhandlungsrunde weiter auf ein Angebot. Um ihren berechtigten Forderungen vor der 3. Verhandlungsrunde (26. & 27.11.2021) Nachdruck zu verleihen, ruft der ver.di-Bezirk Kiel-Plön daher alle Beschäftigten, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, am 25. November 2021 zum Streik auf.

Ver.di fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 5 Prozent, aber mindestens 150 Euro mehr, für Beschäftigte im Gesundheitswesen eine besondere Anerkennung durch die Erhöhung der Tabellenentgelte um 300 Euro, stufengleiche Höhergruppierungen und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Von ver.di werden daher die Beschäftigten der Christi-an-Albrechts-Universität inklusive der studentischen Beschäftigten, der Fachhochschule Kiel, der Muthesius-Kunsthochschule, des Studentenwerks Schleswig-Holsteins, des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, der GMSH und die Tarifbeschäftigten der Landesministerien und Landesbetriebe zum ganztägigen Streik aufgerufen.

Am UKSH Campus Kiel, dem ZIP und der UKSH-Akademie sind die Beschäftigten der Früh- und Spätschicht (5:30 Uhr bis 21:45 Uhr) zum Streik aufgerufen, ein Notdienst wird durch ver.di sichergestellt. Die Streikenden des UKSH sammeln sich ab 5:30 am Haupteingang des UKSH und ziehen dann gegen 07:45 Uhr in einem Demozug zum Gewerkschaftshaus in der Legienstraße und treffen dort zum Streikfrühstück auf die Streikenden der anderen Betriebe.

Ab 10.00 Uhr werden die Streikenden zum Landeshaus ziehen, um „Günni“ und „Moni“ noch einmal lautstark und vehement aufzufordern, endlich die Kohle rauszurücken.

Dass die Streikbereitschaft hoch ist, hat bereits der Streik des UKSH am 16.11.21 gezeigt. Die arrogante und herablassende Art der Arbeitgeber hat die Kampfeslust der insgesamt Beschäftigten geweckt. Sie werden dem Arbeitgeber ein klares Signal geben, was sie davon halten.

Ver.di-Bezirksgeschäftsführer Manuel Gellenthin meint: „Die Beschäftigten der Länder und insbesondere des UKSH haben in den letzten zwei Jahren der Corona-Pandemie den Laden am Laufen gehalten und jetzt zeigen sich die Arbeitgeber überrascht, dass Klatschen als Wertschätzung nicht ausreicht! Wertschätzung ist auch ein gutes Einkommen, Wertschätzung ist, ein gutes Angebot machen! All das verweigern die Arbeitgeber den Beschäftigten. Deshalb müssen sie mit den Konsequenzen leben; wer Streik will, der bekommt auch Streik!“